Portrait Horst Kolter
Im Jahre 1934 wurde Horst Kolter als Sohn eines Schriftsetzers in Dortmund geboren. Bis 1943 musste seine Familie aus Evakuierungsgründen mehrfach den Wohnort wechseln, bis sie letztlich nach Oldenburg kam. Nach dem Besuch der Volkshochschule absolvierte er, inspiriert durch den Beruf seines Vaters, eine Lehre als Schriftsetzer in der Oldenburger Druckerei Sußmann (1948-51).
Aufgrund zeitbedingter Arbeitslosigkeit zog er nach Nordrhein-Westfalen und arbeitete dort in der Landwirtschaft, im Bergbau und auf dem Bau. Durch die starke Eigeninitiative Kolters erhielt er dann eine Anstellung in seinem erlernten Beruf beim Bitterverlag in Recklinghausen.
1953 zog es den jungen Horst Kolter zurück vom Rhein an die Hunte, wo er zunächst eine Anstellung beim Oldenburger Essich-Verlag hatte. Danach - ab 1955 - trat er eine Stelle als Anzeigensetzer und Textmetteur bei der Nordwest-Zeitung in Oldenburg an.
In diesem Jahr heiratete er auch seine Frau Johanna, mit der er 2 Töchter und 2 Söhne (ebenfalls im Druckgewerbe tätig) hat.
Sein großes Hobby, die Malerei, konnte er mit der Zeit immer weniger ausüben. 1979 zog Horst Kolter mit seiner Familie nach Wardenburg und begann erstmals 1987 Druckmaschinen zu sammeln, die den Grundstein für sein Druckereimuseum legten.
Nachdem er Leiter der Produktion und Angestellter der technischen Leitung bei der Nordwest-Zeitung war, ging er 1997 mit 63 Jahren in den vorzeitigen Ruhestand. Seitdem widmet er sich mit großer Leidenschaft seinem Druckereimuseum, welches den größten Teil seiner Freizeit in Anspruch nimmt.

